Werbeartikel von der Steuer absetzen

Für viele Unternehmen ist die Vergabe von Werbeartikeln ein ideales Mittel, um die Bekanntheit der Firma zu steigern und gleichzeitig einen positiven Bezug zu deren potentiellen Kunden aufzubauen. Vorteilhafterweise sind solche Ausgaben zu Werbezwecken in vielen Fällen von der Steuer befreit.

Dennoch lässt sich die Frage „Sind die Werbeausgaben meines Unternehmens von der Steuer befreit?“ nur mit einem „Das kommt darauf an, wie viel Sie pro Jahr und Kunde ausgeben und wie akkurat ihre Buchführung ist“ beantworten. Damit Sie die Werbeausgaben Ihres Unternehmens in Zukunft kosteneffizient planen können, informieren wir Sie gerne in diesem Blogbeitrag, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen und welche Wertgrenzen aus steuerlicher Sicht für Ihr Unternehmen zu beachten sind. Beachten Sie aber: Dies ist keine Rechtsberatung, sondern dient nur dazu, Ihnen einen Überblick über die Fakten zu schaffen.

Welche Punkte gilt es prinzipiell zu beachten

Im Grunde dreht sich die Frage bei Werbeartikel und Steuer darum, ab welchem Wert die von dem Unternehmen ausgegeben Werbeartikel für den Empfänger ein verdecktes Einkommen darstellen. Daneben gilt es zu beachten, in welchem Umfang der Werbetreibende die Empfänger mit Werbeartikeln steuerfrei versorgen darf. Hierbei müssen sowohl die gesetzlichen Freigrenzen beachtet werden als auch die Frage danach, wer bei einer Überschreitung dieser die anfallende Steuer zu bezahlen hat.

Geltende steuerliche Freigrenzen

Ausgaben von bis zu zehn Euro brutto pro Werbeartikel und pro Kunde gelten als Betriebsabgaben und wären somit sowohl für den Empfänger als auch für das werbende Unternehmen steuerfrei, solange der Gesamtwert der Zuwendungen pro Jahr und Kunde den Wert von 35 € brutto nicht überschreitet. Hierbei ist der Zulieferer bzw. der Produzent der Werbeartikel verpflichtet, Ihrem Unternehmen bei Anfrage Auskunft zu geben, wie das Finanzamt den Wert Ihres ausgewählten Werbeartikels einschätzen wird.

So sind die typischen Streuartikel wie der werbebedruckte Kugelschreiber oder Haftnotizen und Kombi-Sets aus steuerlicher Sicht für dem Empfänger absolut unbedenklich und für das werbende Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, die bestehenden Freigrenzen einzuhalten.

Deutlich großzügiger sind die Möglichkeiten bei internen Zuwendungen an die eigenen Angestellten. Hier gilt eine monatliche Freigrenze von 44 € und bei besonderen Anlässen (Geburtstag, Hochzeit usw.) eine Freigrenze von 60 €.

Was ist zu beachten, wenn der Freibetrag überschritten wurde

Sollten Ihre Ausgaben die erwähnten Freibeträge überschreiten, ist die Frage zu klären, welche Partei die anfallende Steuerlast tragen wird. So ist es für das werbetreibende Unternehmen sicherlich empfehlenswert, dem Empfänger der Giveaways bei einer Überschreitung der Freibeträge über die geltenden Vorschriften zu informieren. Der Empfänger muss sodann den erhaltenen Werbeartikel eventuell in der Steuererklärung als Betriebseinnahme geltend machen. Der Werbetreibende kann aber die anfallende Steuerlast seiner Kunden durch eine zu zahlende Pauschalsteuer von 30 % an das Finanzamt vollständig übernehmen.

Sollte der Nettowert der jährlichen Summe der Werbeartikel an eine Person den Wert von 35 € überschreiten, so ist die gesamte steuerpflichtige Summe vom werbenden Unternehmen zu tragen.

Die richtige Buchführung zur Vermeidung von unnötigen Steuerzahlungen

Um die steuerliche Befreiung ihrer Ausgaben für Werbeartikel geltend zu machen, ist es für das werbende Unternehmen notwendig, gewisse Auszeichnungspflichten einzuhalten. So müssen die Ausgaben für Werbeartikel in einem Sonderkonto vermerkt werden. Wichtig ist es hierbei zu beachten, dass alle Kosten über 10 € individuell über ein Empfängerverzeichnis zuzuordnen sind. Es empfiehlt sich auch besonders teure Werbeartikel, beispielswiese ein Dankeschön für einen besonders treuen Kunden, separat aufzulisten.

Andere anfallende Kosten, wie die Kosten des extra für das Werbeprodukt entworfenen Designs, sollten separat auf einer weiteren Liste verzeichnet werden. Allgemein gilt: Je geringer der Wert des Werbeartikels, desto weniger detailliert muss die Aufzeichnung sein. So ist es bei typischen Streuartikeln nicht notwendig, die Einzeldokumentationspflicht einzuhalten. Die regional unterschiedlich geltenden Regelungen sollten dennoch bei dem jeweilig zuständigen Finanzamt erfragt werden.

Die richtigen Werbeartikel wählen

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